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Marder auf dem Dachboden – so können Sie ihn vertreiben

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Ein Marder auf dem Dachboden kann für Schlaflose Nächte sorgen: Die nachtaktiven Tiere toben sich aus und stören so die Nachtruhe der Hausbewohner. Leider nisten sich Marder mit Vorliebe auf Dachböden ein, von Scheue vorm Menschen kann dabei kaum die Rede sein. Selbst in Großstädten werden Marder immer mehr zur Plage, neben Dachböden sind Gartenhäuser ein beliebter Unterschlupf.

Diese Schäden verursachen Marder

Marder sind Raubtiere und ernähren sich hauptsächlich von Fleisch, unter anderem stehen Vögel, Mäuse, Insekten und andere Kleintiere auf dem Speiseplan. Leider haben Marder die Angewohnheit, ihre Beute mit in ihren Unterschlupf, also zum Beispiel auf Ihren Dachboden, zu schleppen und dort zu verspeisen. So häufen sich mit der Zeit Kadaverreste an, die natürlich furchtbar stinken. Außerdem können sich durch die Überreste der Marderbeute Maden und Fliegen explosionsartig vermehren.

Neben dem Aas sorgt natürlich auch der Kot und Urin der Marder für üble Luft, ein von einem Marder bewohnter Dachboden stinkt also mit der Zeit gewaltig.

Noch größere Schäden können an der Dachisolation entstehen, da Marder hier gerne kratzen, graben und „Tunnel“ bauen. Im schlimmsten Fall entsteht eine Wärmebrücke, also eine Stelle, an der die Wärme aus dem Haus geleitet wird. Das schlägt sich sehr negativ auf die Heizkosten nieder, da Sie mehr heizen müssen um die Raumtemperatur zu halten.

Auch Gegenstände, die auf dem Dachboden gelagert werden können durch dort hausende Marder beschädigt werden, da die Tiere sehr neugierig sind, gerne kratzen, wühlen und nagen.

Wichtig: Marder nicht töten oder in Fallen fangen

Marder unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Das heißt, das nur Jäger berechtigt sind, die Tiere zu töten oder zu Fangen. Im Internet werden zwar Lebendfallen für Tiere dieser Größe angeboten, wenn Sie damit aber einen Marder fangen, machen Sie sich strafbar. Sie können aber einen Jäger damit beauftragen, das Marder-Problem für Sie zu lösen (kostenpflichtig). Selbst in Städten gibt es sogenannte Stadtjäger, die Sie beauftragen können.

Übrigens: Auch Kammerjäger dürfen Marder nicht fangen oder töten (es sei denn, ein Kammerjäger hat einen Jagdschein).

So werden Sie Marder los:

Schritt 1: Marder vertreiben

Marderschreck - Marder vom Dachboden vertreiben

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Mit Krach – Marder schlafen tagsüber und finden es so gar nicht lustig wenn man sie dabei stört. Wenn Sie ihren ungewollten Untermieter also loswerden wollen, sollten Sie vor allem tagsüber ordentlich Krach auf dem Dachboden machen. Lassen Sie ein Radio laut laufen oder lassen Sie von Zeit zu Zeit einen alten Glockenwecker scheppern – Marder reagieren nämlich besonders empfindlich auf metallische Geräusche.

Aber Sie können den Marder auch mit Krach vertreiben, den Sie selbst (und andere Menschen) nicht hören können. Töne im Ultraschall-Bereich sind für Menschenohren nicht zu hören – für Marder aber schon. Mit einem sogenannten „Marderschreck“, einem kleinen Gerät, dass Ultraschalltöne in zufälligen Frequenzen von sich gibt, können Sie Marder sehr wirksam verscheuchen. Die Tiere können sich nicht an die ständigen Ton-Wechsel gewöhnen und nehmen nach einer gewissen Zeit genervt Reißaus.

Tipp: Viele Marderschreck-Geräte haben einen integrierten Bewegungsmelder, der die Ultraschall-Töne nur dann auslöst, wenn der Marder den Melder durch Bewegung auslöst. Da Sie den Marder aber möglichst tagsüber stören solten, wenn er schläft, sollten Sie lieber ein Gerät ohne Bewegungsmelder einsetzen. Ein guter, günstiger Marderschreck ohne Bewegungsmelder ist der MARDERfix (siehe Bild oben rechts) – für rund 20 Euro Anschaffungskosten können Sie dem Marder auf Ihrem Dachboden mit diesem Gerät den Schlaf vermiesen. Auch positiv: Der MARDERfix verbraucht gerade mal 1,5 Watt – wenn Sie das Gerät ein ganzes Jahr lang rund um die Uhr laufen lassen, kostet Sie das weniger als 4 Euro

Durch Duftstoffe – Marder sind reagieren negativ auf manche Gerüche, auch mit diesem Mittel kann man sie vom Dachboden vertreiben. Ein oft genanntes Hausmittel gegen Marder auf dem Dachboden: WC-Steine. Ob die Wirkung aber zuverlässig ist, darf angezweifelt werden, schließlich sind die Duftstoffe und sonstigen Inhaltsstoffe von WC-Steinen je nach Marke und Sorte sehr unterschiedlich.

Besser und zuverlässiger wirken sogenannte Marder Vergrämungsmittel. Diese Mittel, als Spray oder Pulver erhältlich, beinhalten Duftstoffe, die Marder nachgewiesenermaßen nicht leiden können. Großzügig auf dem Dachboden verteilt entfalten die Duftstoffe ihre Wirkung und schaffen eine Marderfeindliche Umgebung. Norax Marder-Schock ist ein empfehlenswertes Produkt: Es lässt sich einfach aufsprühen, hinterlässt keine Flecken und hält bis zu 3 Monate.

 

Schritt 2: Zugänge finden und versperren

Marder haben meist mehrere Verstecke und wechseln diese regelmäßig durch. Haben Sie den Marder also erst einmal von Ihrem Dachboden vertrieben, besteht die Gefahr, das er nach einiger Zeit wieder zurück kommt. Außerdem hinterlassen Marder Duftspuren, die Artgenossen den Weg zum Unterschlupf weisen können. Es gilt also, zu erkennen, wie der Marder auf den Dachboden gelangt ist und ihm diesen Weg zukünftig zu versperren.

Mardern reichen Lücken von 8 bis 10 Zentimetern Durchmesser um sich hindurch zu zwängen, Sie müssen bei der Suche also sehr sorgsam vorgehen. Versperren Sie die Eingänge mit Maschendraht oder einem Metallgitter. Außerdem sollten Sie Kletterhilfen wie Regenfallrohre und nahe am Haus stehende Bäume absichern, zum Beispiel mit Marder-Barrieren für Fallrohre.

Die Duftspuren eines Marders lassen sich mit einem speziellen Spray entfernen, suchen Sie im Baumarkt oder im Internet nach einem „Marder Duftmarkenentferner“. Dieses Spray sollte an möglichst vielen Stellen auf dem Dachboden selbst, zum Beispiel an Schlaf- und Futterstellen, sowie an den (jetzt versperrten) Eingängen und Kletterwegen verwendet werden.

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1 Kommentar zu Marder auf dem Dachboden – so können Sie ihn vertreiben

  1. Luise 8. Januar 2015 at 3:03 pm #

    Wir haben auch gerade einen Mader unterm Dach, das ist echt nervtötend, vor allem nachts! Und der Gestank ist kaum auszuhalten, wir trauen uns kaum noch auf unseren eigenen Dachboden! Wir werden jetzt mal so ein Ultraschall Gerät testen, wenn das nichts hilft informieren wir uns mal nach einem Stadtjäger. Obwohl der Mader furchtbar nervt, möchte ich nicht das ihm etwas passiert, töten Stadtjäger Mader, wenn Sie sie gefangen haben? Oder werden sie ausgesetzt?

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