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Steinplatten und Pflaster richtig reinigen

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Wenn es auf den Sommer zugeht, dann ist es an der Zeit, dass man an Steinplatten und Pflastern den Schmutz entfernt: An Gartenwegen, auf Terrassen oder Balkonen haben sich über den Winter und den meist nassen Frühling Mose, Algen und andere Verschmutzungen angesammelt. Außerdem wächst in den Fugen oft Moos, Gras oder sonstiges Unkraut bis hin zum Löwenzahn.

Eine ordentliche Reinigung sollte jährlich durchgeführt werden, andernfalls werden die Schmutzablagerungen immer schwerer zu entfernen.

Ihre Waffe im Kampf gegen die Verschmutzungen auf Steinplatten: Der Hochdruckreiniger

Das wichtigste Arbeitsgerät, dass man zum Reinigen von Steinplatten und ähnlichem braucht, ist ein Hochdruckreiniger. Diesen bekommt man in jedem Baumarkt entweder zum Kauf oder zur Leihe. Hochdruckreiniger werden über einen normalen Gartenschlauch mit Wasser versorgt und geben dieses durch den eingebauten Kompressor mit hohem Druck ab. Durch diesen kraftvollen Wasserstrahl können sie leicht jede Art von Verschmutzung entfernen.

Es gibt verschiedene Aufsätze für Hochdruckreiniger, wir möchten Ihnen aber vom Kauf von Schmutzfräse und ähnlichem abraten. Die besten Ergebnisse werden Sie mit dem Standart-Aufsatz, der sogenannten Hochdrucklanze, erzielen. Die oft für größere Flächen angepriesene Schmutzfräse liefert durch den im Vergleich geringeren Wasserdruck nicht nur schlechtere Ergebnisse, auf Zeit werden Sie mit diesem Zusatz-Aufsatz nicht einsparen!

Bei dem Wort „Hochdruckreiniger“ denkt man meist sofort an den Hersteller Kärcher, was kein Zufall ist: Die Hochdruckreiniger von Kärcher bieten ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis und sind daher sehr zu empfehlen.

Bei der Arbeit mit einem Hochdruckreiniger sollte immer Arbeitskleidung getragen werden: Wichtig sind Gummistiefel und alte Klamotten, die ruhig nass und dreckig werden dürfen – denn das werden sie! Spätestens, wenn der Strahl des Hochdruckreinigers auf eine Fuge trifft und einem der ganze Schmodder entgegen fliegt ist man froh, wenn man nicht seine feinste Hose an hat.

Mit einem Hochdruckreiniger kann man meist auch das Moos in den Fugen zwischen den Steinplatten oder Pflastersteinen entfernen, bei Gras und anderem Unkraut muss man leider mit einem Fugenkratzer nachhelfen.

Sollte man zusätzlich Reinigungsmittel verwenden?

Je nach Grad und Art der Verschmutzung kann ein zusätzlicher Steinreiniger, zum Beispiel von Kärcher, zu besseren Ergebnissen verhelfen. Dies macht aber nur bei wirklich hartnäckigen Verschmutzungen Sinn. Bei nur leicht verschmutztem Pflaster oder Steinplatten kann man sich die zusätzliche Arbeit (und Zeit) sparen, die das Auftragen, das „Einmassieren“ mit einem Besen und das Einwirkenlassen des Reinigungsmittels mit sich bringt.

Probieren Sie also erst einmal an der am stärksten verschmutzten Stelle aus, wie das Ergebnis nur mit dem Hochdruckreiniger aussieht. Wenn Sie damit unzufrieden sind, können Sie immer noch einen speziellen Steinreiniger kaufen. Teilweise hilft aber noch nicht einmal ein guter Steinreiniger und der beste Hochdruckreiniger. Wenn die Terrassensteine zum Beispiel Jahrelang nicht mehr gereinigt wurden und der Dreck sich durch die Sonne so richtig schön rein gebrannt hat – dann hilft nur noch die gute alte Drahtbürste!

Bildquellenangabe: Thommy Weiss / pixelio.de

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1 Kommentar zu Steinplatten und Pflaster richtig reinigen

  1. Sabine 28. Januar 2015 at 5:34 pm #

    Schöner Artikel 🙂 Vorallem der Punkt mit der notwendigen Arbeitskleidung wird von vielen immernoch fahrlässig missachtet. Da ich in dieser Branche tätig bin, weiß ich genau was dabei alles passieren kann. Oft genug musste ich mir die Wehwechen der Kunden anhören 🙂

    Zum Thema Kärcher: Ja, sie sind auch heute noch die Referenz, jedoch sitzt die Konkurrenz von Nilfisk, Bosch & Co. in Lauerposition. Haben mittlerweile auch Top Produkte.

    LG
    Sabine

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