kaercher-fenstersauger

Fenster putzen mit einem Fenstersauger

Fenster putzen ist immer eine nervige Angelegenheit, besonders Streifen auf dem Glas und heruntertropfendes Putzwasser können einen zur Weißglut bringen. Fenstersauger sollen da angeblich helfen, die noch recht neuen Geräte sind angeblich eine riesige Erleichterung beim Fensterputzen. Wir hatten letzte Woche zum ersten mal einen Fenstersauger in der Hand und möchten hier von unseren ersten Erfahrungen berichten.

Fenstersauger Test – Lierferumfang und Inbetriebnahme

Für diesen Test haben wir uns den Kärcher Fenstersauger WV 50 plus vorgenommen. Das Gerät in Kärcher-typischem Gelb sieht schon auf den ersten Blick sehr hochwertig aus, die Verarbeitung des stabilen Plastiks ist erstklassig. Mit im Paket enthalten sind neben dem eigentlichen Fenstersauger eine Sprühflasche mit Wischeraufsatz und Mikrofasertuch, 20ml Glasreiniger-Konzentrat, die 280mm breite Absaugdüse, der Lithium-Ionen Akku und das passende Ladegerät. Auch mit im Lieferumfang ist die Anleitung.

Rund zwei Stunden muss der Akku erst einmal geladen werden, bevor es losgehen kann. Danach kann man mit einem Akku rund 20 Minuten lang Fenster putzen – hört sich nach wenig Zeit an, aber mit einem Fenstersauger schafft man in dieser Zeit wirklich sehr viel mehr Fensterfläche als auf die herkömmliche Art, aber dazu später mehr.

Die enthaltene Betriebsanleitung ist sehr verständlich, an sich erklärt sich das Gerät auch schon von alleine. Alles was man für einen ersten Test machen muss, ist das Glasreinger Konzentrat mit Wasser mischen und in die Sprühflasche füllen, sowie das Mikrfasertusch am Wischeraufsatz befestigen. Wenn der Akku voll ist, kann man auch schon loslegen.

So funktioniert der Kärcher Fenstersauger WV 50 plus

Der erste Arbeitsschritt ist sehr leicht und sollte jedem vertraut sein, denn auch beim Fensterputzen ohne Fenstersauger muss man Glasreiniger aufsprühen und mit einem Mikrofasertuch verteilen, bzw. das Fenster schrubben. Mit der Sprühflasche mit Wischerhalter ist das möglich, ohne zwischen Glasreiniger-Flasche und Lappen hin- und her wechseln zu müssen. Der mitgelieferte Reiniger scheint ein recht gutes Produkt zu sein, er riecht angenehm, schäumt kaum und löst ohne Probleme Straßenschmutz und Wasserflecken. Es kann aber auf normaler, im Supermarkt erhältlicher Fensterreiniger verwendet werden.

[amazon-product alink=“0000FF“ bordercolor=“000000″ height=“240″ region=“de“ tracking_id=“blog-21″]B0017S4YN8[/amazon-product]

Dann kommt endlich der Fenstersauger Kärcher WV 50 plus zum Einsatz. Man benutzt dieses Gerät wie einen ganz normalen Fenster-Abzieher, mit dem unterschied, dass über einen Elektromotor ein Sauger betrieben wird, der das Schmutzwasser von der Gummilippe aufsaugt. So kann es nicht runtertropfen und so für zusätzliche Putzarbeiten sorgen. Wenn Sie zum Beispiel direkt unter einem Fenster ein schickes helles Sofa stehen haben, können Sie ohne Bedenken das Fenster mit dem Fenstersauger putzen, ohne dass das Sofa einen Tropfen Putzwasser abbekommt. Die sehr weiche und anschmiegsame Gummilippe hinterlässt keine Streifen, solange man das Gerät einigermaßen langsam und gleichmäßig über das Fenster zieht. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie lieber von oben nach unten oder von links nach rechts abziehen wollen. Lediglich ganz am Rand können kleine Reste Reinigunsmittel übrig bleiben, die kann man entweder trocknen lassen, was hinterher kaum sichtbar ist, oder aber schnell mit einem Papiertuch abwischen.

Reinigung und Wartung des Fenstersaugers

Auch in Sachen Reinigung ist der Fenstersauger WV 50 von Kärcher ein sehr genügsames Gerät. Es reicht, wenn Sie mit einem Papiertuch die Gummilippe und die Wischerhalterung der Sprühflasche abwischen. Der Schmutzwassertank ist fest verbaut und lässt sich über einen Gummistöpsel leeren. Eine Reinigung des Tanks ist nicht notwendig. Der Lithium-Ionen-Akku hat keinen sogenannten „Memory-Effekt“, das heißt, sie können Ihn auch einmal nur bis zur Hälfte laden, ohne das er dadurch an Gesamtkapazität verliert.

Fazit

Der Fenstersauger ist eine sehr praktische Angelegenheit, da man so beim Fensterputzen keinen zusätzlichen Dreck mehr macht und sich mindestens einen Arbeitsgang spart. Die Akkulaufzeit ist auf 20 Minuten begrenzt, was in etwas für 8-10 große Fenster von innen und außen ausreicht. Wer mehr Fenster hat, sollte sich entweder einen zweiten Akku besorgen oder zwischendrin schnell nochmal ein halbes Stündchen nachladen. Wir waren alle begeistert von dem Gerät, der Kärcher WV 50 plus Fenstersauger ist mit rund 50 Euro Preis eine sehr gute Investition.

Mehr Infos über den Fenstersauger Kärcher WV 50 im Shop

Bildquellenangabe: Amazon.de

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden:

, , , , , ,

6 Antworten zu Fenster putzen mit einem Fenstersauger

  1. Chris 13. Mai 2013 at 1:13 pm #

    Ich habe meiner Freundin erst letztens den Fenstersauger gekauft und sie ist echt happy mit dem Teil. Es ist einfach eine super Alternative zum lästigen normalen Fensterputzen. Man beschleunigt den Vorgang und oben drauf gibt es kein Schmutz der herunter tropft.

  2. maideasy 24. Juni 2013 at 9:15 am #

    Hallo! Dieser Sauger saugt quasi das scmutzige Wasser auf, oder wie kann ich das verstehen? Oder muss man ihn vorher, bevor man nass wischt einsetzen? Kann mir nicht so richtig was darunter vorstellen. Beste Grüße

  3. Christian Lecklachs 3. September 2013 at 11:03 am #

    Ha, das Gerät ist super. Habe mir so einen bei electronic4you gekauft und bin sehr begeistert davon. Endlich macht das Fenster putzen wieder Spaß 🙂 lg christian

  4. Sandra 14. März 2014 at 8:05 pm #

    Ich hasse Fensterputzen und bin total froh, dass ich mir damals meine Kärcher angeschafft habe. Ich entschied mich wegen der 2. Gummilippe für den 75er, aber schlussendlich nutze ich doch immer nur eine Größe.

    Ich habe übrigens im Laufe der Zeit festgestellt, dass Streifen auch bei zu trockener Scheibe oder aber zu dreckiger Gummilippe entstehen.

    Ich würde ihn nie nie wieder hergeben wollen. im Herbst nutze ich ihn auch schon mal, um die angelaufene Autoscheibe von innen abzusaugen (geht, wenn man ihn quer hält), aber auch die Dusche und Fliesen sauge ich gerne mit ab 🙂

  5. Johanna 19. April 2014 at 8:56 am #

    Ich finde diesen Fenstersauger einfach klasse wir hatten vor kurzem eine Firma mit der Reinigung unseres Hauses beauftragt und die hatten diesen auch benutzt. Daraufhin habe ich mir auch gleich einen gekauft und seitdem machen wir unsere Fenster wieder selbst sauber. 🙂 Da hat Kärcher einfach wieder ein tolles Produkt auf den Markt gebracht.

  6. Tobias 27. November 2014 at 9:10 pm #

    Weil ich die Fensterreinigung immer sehr nervig und anstrengend finde, werde ich es demnächst auch mal mit einem Dampfsauger probieren. Es sieht ja aus, als könnte die Fensterreinigung damit nur vereinfacht werden!

Schreibe einen Kommentar