Ordnung in der Hobby-Werkstatt

Tipps für mehr Ordnung in der Hobby-Werkstatt

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Heimwerken ist ein tolles Hobby, es ist abwechslungsreich, kreativ und produktiv zugleich. Die eigene Heimwerkstatt ist die Basis, um allerlei tolle Projekte angehen zu können. Leider herrscht in solchen Hobby-Werkstätten oft Chaos, was das Arbeiten unnötig mühsam macht: Wer sucht schon gerne lange nach dem passenden Werkzeug oder Material – und das immer wieder?

Damit das Heimwerken locker leicht von der Hand geht, sollte in der Werkstatt Ordnung herrschen. Jedes Werkzeug, jede Schraube und jede Holzleiste sollte an seinem Ort sein, damit man alles schnell findet.

Beim Anordnen seines Werkzeugs und seiner Materialien sollte man systematisch vorgehen, das erleichtert die Orientierung. Wie genau sie ihre Werkstatt organisieren sollten und welches Werkstatt-Zubehör ihnen dabei helfen kann, erfahren Sie in diesem Artikel.

Ordnungssysteme für Ihre Werkstatt

Werkzeugwände

Werkzeugwand für die aufgeräumte Werkstatt

Sorgen für Ordnung und jederzeit griffbereites Werkzeug: Werkzeugwände wie diese von Kreher (bekommen Sie hier)

Damit Sie ihr Werkzeug steht griffbereit haben, sollten Sie über ihrer Werkbank oder in unmittelbarer Nähe zur Werkbank eine Werkzeugwand, auch Werkzeuglochwand genannt, anbringen. Dabei handelt es sich um eine Lachwand, meist aus Metall, an der Sie Haken und verschiedene Werkzeughalter befestigen können. So können Sie Schraubendreher, Sägen, Schraubenschlüssel, Messwerkzeug, Bohrer, Hämmer und anderes Handwerkzeug ordentlich sortiert und jederzeit griffbereit an der Wand unterbringen. Werkzeugwände schaffen also gleichzeitig zusätzlichen Stauraum, sorgen für Ordnung und präsentieren ihr Handwerkzeug so, dass Sie alles schnell finden und leicht danach greifen können.

Achten Sie beim Kauf einer Werkzeugwand darauf, dass sich diese durch weitere Wandmodule erweitern lässt. Außerdem sollten Haken und Werkzeughalter auch einzeln erhältlich sein, so dass Sie die Werkzeugwand optimal an ihre Bedürfnisse anpassen können. Unser Tipp: Günstog und beliebig erweiterbar ist die Werkzeuglochwand von Kreher (ca. 30 Euro / Stand: Januar 2015).

Verstauen von Elektrowerkzeugen: Am besten in der Schublade

Um Elektrowerkzeuge ordentlich zu verstauen und jederzeit griffbereit zu haben, sollten Sie sie am besten in einer Kommode mit großen Schubladen verstauen. Empfehlenswert ist hier die Kommode Koppang von IKEA für rund 60 Euro. Die Schubladen sind hoch genug, um Akkuschrauber, Stichsägen, Schleifgeräte und andere Elektrowerkzeug darin unterbringen zu können. In den Schubladen lassen sich die Elektrowerkzeuge vor Staub geschützt unterbringen, und sind griffbereit. Außerdem wirken Schubladen immer aufgeräumter als offene Regale. Tipp: Verstauen Sie zusammen mit den Elektrowerkzeugen auch immer das jeweilige Zubehör, also zum Beispiel Ersatzakku, Ladegerät, Ersatzteile, Verbrauchmaterial und natürlich die Gebrauchsanweisung. Mit Klebeetiketten können Sie die Schubladen von außen beschriften, damit Sie schon vor dem Öffnen wissen, wo Sie welches Werkzeug finden können.

Verbrauchmaterial und Krimskrams ordentlich unterbringen

Verbauchsmaterialien und sonstigen Krimskrams wie zum Beispiel Klebeband, Schleifpapier, Kabel, Elektrozubehör, Stifte, Tackernadeln und vieles Anderes, bringen Sie am besten in durchsichtigen Plastikboxen mit Deckel unter, natürlich logisch sortiert und beschriftet. Unschlagbar günstig und in vielen Größen erhältlich sind diese Plastik Aufbewahrungsboxen bei IKEA, aber auch online bekommen Sie Boxen in allen Größen zu kaufen. Auch zu empfehlen sind herausnehmbare Sortiereinsätze, wie man sie für die IKEA Plastikboxen bekommt. Verstauen Sie diese Boxen am besten in günstigen Kellerregalen aus Holz oder Plastik (Metallregale neigen mit den Jahren zum Rosten).

Schrauben und Nägel – Ordnung auch bei den kleinsten Sachen in der Werkstatt

Das ordentliche Verstauen von Schrauben, Muttern, Nägeln, Unterlegscheiben und ähnlichem ist die Champions League der ordentlichen Werkstatt. Je nach dem Umfang ihrer Schraubensammlung können Sie zu verschiedenen Ordnungssystemen greifen. Überlegen Sie zuerst einmal wie viele unterschiedliche Schraubenarten Sie haben und nach welchen Kriterien Sie sie sortieren möchten: Schraubensorte (Metall, Holz…), Länge, Durchmesser, Gewinde etc. Aus dieser Überlegung heraus ergibt sich, wie umfangreich ihr Ordnungssystem sein muss.

Stapelboxen eignen sich hervorragend zum Lagern von Schrauben und Nägeln, vor allem solche, auf die man leicht von Vorne zugreifen kann (auch Sichtlagerboxen genannt). Stapelboxen gibt es in verschiedenen Größen, so dass Sie sie passend zur Schraubenmenge wählen können. Wer wenig Platz in seiner Werkstatt zur Verfügung hat, der sollte zu einem Regal mit Schraubenboxen greifen.

Nicht erleichtert die Arbeit in der Hobbywerkstatt mehr als wohl sortierte Schrauben, Nägel und Co. Geben Sie sich also Mühe bei der Einrichtung eines solchen Ordnungssystems!

Tipp: Sie können auch Marmeladengläser, Senfgläser oder Nutellagläser (natürlich leere und gereinigte…) oder ähnliches zum Einsortieren ihrer Schrauben nutzen. Das kostet nichts, da Sie die Gläser ja sonst eh wegschmeißen – und sieht auch noch schick aus, vorausgesetzt, Sie nutzen einheitliche Gläser. Beschriften Sie die Gläser mit Klebeetiketten, damit Sie schnell finden wonach Sie suchen. Durch die Deckel der Gläser sind die Schrauben gut vor Staub und Feuchtigkeit geschützt.

Der Werkzeugkoffer

Für „Außeneinsätze“, also wenn Sie zum Beispiel etwas in der Wohnung reparieren wollen, sollten Sie immer einen mit dem wichtigsten Werkzeug Werkzeugkoffer parat haben. Um lästiges Ein- und Ausräumen zu vermeiden sollten Sie im Werkzeugkoffer immer eine Grundausstattung haben, so dass Sie nur Situationsbedingt zusätzliches Werkzeug einpacken müssen, also je nach zu verrichtender Arbeit.

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