383832_web_R_K_B_by_Albrecht E. Arnold_pixelio.de

Supermagnete für viele Anwendungen

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden:

Was sind Supermagnete?

Super- oder Neodym-Magnete sind die leistungsstärksten aller Magnete und überaus langlebig. Die Powermagnete können bereits in sehr geringer Größe ein Vielfaches ihres eigenen Gewichtes an sich binden oder abstoßen. Sie bestehen aus dem chemischen Element Neodym (Elementsymbol Nd, zur Gruppe der Lanthanoide gehörig) – das Schwermetall mit silberweiß glänzender Farbe ist in der Erdhülle ungefähr doppelt so oft wie Silber vorhanden, zählt ebenso wie dieses zu den „seltenen Erden“ und kommt unter natürlichen Umständen ausschließlich in chemischen Verbindungen vor. In der Kombination mit Eisen und Bor erhalten die Legierung eine besonders hohe Remanenz, eine hohe Koerzitivfeldstärke und eine Curietemperatur von 583 Kelvin.

Einsatzgebiete von Supermagneten


Die Powermagnete bieten vielfältige Einsatzgebiete in Industrie, Handwerk und im privaten Bereich. Sie werden zum Beispiel im Anlagen- und Maschinenbau (zum Beispiel Windkraftanlagen), im medizischen Bereich (Kernspintomographen und andere), in Festplatten, Lautsprechern und Kopfhörern eingesetzt oder treiben Elektro- oder Hybridmotoren an. Aber auch im Modellbau, für handwerkliche oder experimentelle Zwecke, zum Basteln und Spielen, in der Diebstahlsicherung oder für einfache organisatorische Zwecke wie Büro- und Kühlschrankmagnete finden sie Anwendung.

Verschiedene Formen für verschiedene Zwecke

Je nach vorgesehenem Einsatzgebiet wird eine andere Form der Powermagnete die erste Wahl sein. Ob Sie nun als privater oder professioneller Kunde auf der Suche sind: Sie haben online eine hervorragende Auswahl an Supermagneten für viele Anwendungen – powermagnetshop.de bietet für viele Anwenderwünsche die geeignete Lösung an.
Quader- und Stabmagneten haften auf Stahl und Stahlblech überaus gut und werden als Pinnwandmagneten und Magnethaftplatten im Büro und Privathaushalt eingesetzt. Scheiben- und Rundmagneten gehören zur Gruppe der Zylindermagnete und werden auf eisenhaltigen Oberflächen wie Kühlschranktüren oder Wandblechen einsetzt, um zum Beispiel Notizen, Fotos, Zeichnungen oder Kartons und Pappe temporär zu befestigen, sowie als Verschlussmagnete an Türen, als Halterung für Werbemittel an Fahrzeugen oder zur Fixierung von Werkstücken. Je nach Dicke und Durchmesser kann ein Magnet unterschiedlich schwere Gegenstände anziehen: ein Magnet mit 5 mm Höhe und einem Durchmesser von 20mm kann beispielsweise ungefähr 6 kg an einer eisenhaltigen Oberfläche fixieren.

Die Lage der Pole

Relevant wird bei der Auswahl des geeigneten Magneten neben Form und Größe auch die Magnetisierungsrichtung sein: diese gibt an, an welchen Oberflächenseiten sich der Nord- und der Südpol des Magneten befindet und wie demzufolge die Magnetisierung der Kontaktsubstanz erfolgt. Bei Magneten in Quaderform befinden sich die Pole an den flächenmäßig größeren Seiten, bei Scheiben- oder Stabmagneten auf den kreisrunden Flächen; bei einer Würfelform sind es die jeweils gegenüberliegenden Seiten und bei einer Kugelform entspricht die Polverteilung der Lage der Erdpole.

Man unterscheidet axiale, sektorenförmige, diametrale und mehrpolige Ausrichtungen der Magnetisierung: Bei der axialen Richtung verläuft die Magnetisierung an den mittleren Achsen parallel zur Mittelachse entlang. Bei der radialen Richtung hält das magnetische Feld seinen natürlichen Fluss entlang des Süd- zum Nordpol ein. Sektorenförmige Magnetisierung machen sich Ingenieure insbesondere bei Fahrzeugkupplungen auf Magnetbasis, bei Bremseinrichtungen oder Sensoren zunutze. Die diametrale Magnetisierung findet Anwendung im Motoren- und Pumpenbau – hier verläuft das magnetische Feld quer zur Mittelachse. Bei der mehrpoligen Magnetisierungsrichtung verlaufen die Feldlinien am inneren Kern oder Durchmesser von Süd nach Nord in unterschiedlicher Stärke an verschiedenen Regionen des Magneten und wird bei Motoren- und Bremssystemen, Kupplungen oder Tachos angewendet.

Bildquellenangabe: Albrecht E. Arnold / pixelio.de

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden:

,

1 Kommentar zu Supermagnete für viele Anwendungen

  1. Christian 27. Januar 2014 at 9:04 am #

    Informativer Artikel… besonders den Teil zur Polverteilung fand ich interessant.

Schreibe einen Kommentar