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So kann man Schnecken vom Garten fernhalten ohne sie zu töten

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Schnecken, vor allem Nacktschnecken, können im Garten großen Schaden anrichten. Mühsam angelegte Beete und  junge Gemüsepflanzen fallen den Tieren häufig zum Opfer. Aber muss man Schnecken deswegen gleich „zum Tode verurteilen“? Manche Schneckenarten sind sogar nützlich, da sie Schimmelpilze und faulende Pflanzenteile essen. Und selbst Nacktschnecken haben es nicht verdient vom Menschen „vernichtet“ zu werden.

Als tierfreundliches Blog möchten wir Ihnen tierfreundliche Alternativen zu Schneckenkorn, Bierfallen und Schnecken-Mord mit Hacke oder Messer vorstellen!

Schneckenkorn tötet nicht nur Schnecken, auch für Haustiere wie Hunde oder Katzen ist es giftig. Schneckenkorn auf Basis von Eisen-III-Phosphat ist zwar weniger giftig als solche auf Basis von Methiocarb oder Metaldehyd, in größeren Mengen führt es aber auch bei Haustieren zu Vergiftungserscheinungen.

Und noch ein Wort zum Hausmittel Bierfalle: Der Geruch von Bier lockt Schnecken von weit her an, was zur Folge hat, dass Sie mehr Schnecken im Garten haben als ohne Bierfallen.

Schnecken eine Grenze setzen – Der Schneckenzaun

Beete lassen sich mit einem Schneckenzaun ganz leicht Schnecken-frei halten. Dabei sind diese meist rund 10 cm hohen speziellen Zäune sogar optisch ziemlich ansprechend. Das Prinzip von Schneckenzäunen ist denkbar einfach: Sie bestehen entweder aus einem Material, dass für Schnecken zu glatt ist oder sie verfügen über eine für Schnecken unüberwindbare Kante an der Oberseite. Eine dritte Sorte Schneckezäune setzt auf Kupfer – Schnecken haben nämlich eine natürliche Abneigung gegen dieses Metall. Ein paar eingearbeitete Kupferdrähte in einem kleinen Zaun aus Polyester-Netz reicht aus um Schnecken wirksam fernzuhalten.

Unser Tipp: Schneckenzaun von Bellissa – Unüberwindbar und langlebig

Schneckenzaun von Bellissa

Schneckenzaun von Bellissa – Klicken Sie auf das Bild für weitere Produktbilder sowie Kundenmeinungen

Der Bellissa Schneckenzaun besteht aus besonders robustem verzinktem Stahlblech, welches der Witterung jahrelang standhalten kann. Durch das hochwertige Material ist dieser Schneckenzaun natürlich teurer als andere, dafür muss er nicht alle paar Jahre ausgetauscht werden. Die einzelnen Zaunelemente sind einen Meter lang und 20 Zentimeter hoch, die Falz an der Oberseite sorgt dafür, dass Schnecken dieses Hindernis nicht überwinden können.

Die Montage des Zauns gegen Schnecken ist leicht: Zuerst muss markiert werden, wo genau der Zaun um das Beet herum verlaufen soll. Dann sticht man mit einem Spaten Schlitze in den Boden, in den die einzelnen Zaunelemente hineingesteckt werden – denn rund 10 Zentimeter des Schneckenblechs sollen unter der Erde liegen, damit er stabil verankert ist. Die Elemente werden leicht ineinander geschoben um sie so lückenlos zu verbinden. Für 90 Grad Ecken gibt es spezielle Verbindungsteile.

Den Bellissa Schneckenzaun gibt es in verschiedenen Sets aus Zaunelementen und Eckteilen, man bekommt die Teile aber auch einzeln. So lässt sich der Zaun an die Größe jedes Beetes anpassen. Der Hersteller verspricht absolut Schneckenfreie Beete, solange es keine Möglichkeiten gibt, den Zaun zu überklettern, also zum Beispiel Äste oder lange Grashalme die darüber hängen. So haben Sie nach einer einmaligen Investition über Jahre hinweg einen perfekten Schutz vor Schnecken in Ihrem Garten

 Für Blumentöpfe: Selbstklebendes Kupferband

Um Pflanzen in Blumentöpfen vor Schnecken schützen zu können, braucht man einfach günstiges selbstklebendes Kupferband, dass man einmal oder mehrmals um den Topf herum klebt. Kupfer erzeugt eine kleine elektrische Ladung, die Schnecken nicht mögen. Daher kriechen Sie nicht über das Kupferband, es ist ein unüberwindbares Hindernis.

Natürliche Schnecken-Barrieren

Schnecken meiden trockene Flächen, die Sie überqueren müssen um an ihr Ziel, also womöglich ihre Pflanzen, zu kommen. Wenn Sie also mehrere breite Wege aus Beton oder Kalkstein durch ihren Garten ziehen, machen Sie es Schnecken schwer. Auch getrocknete Tannennadeln großzügig entweder an der Grundstücksgrenze oder rund um das Beet verstreut sind ein wirkungsvolles Hindernis für Schnecken.

Pflanzen, die Schnecken abhalten

Es gibt verschiedene Pflanzen, die Schnecken nicht mögen und die man so einsetzen kann, um seine Beete vor einer Schneckeninvasion zu schützen. Pflanzen Sie zum Beispiel Rosmarin, Thymian,  Kapuzinerkresse oder Bienenweide zwischen die zu schützenden Pflanzen, können Sie so die Zahl der Schnecken im Beet zumindest reduzieren.

Natürliche Feinde von Schnecken

Ein Igel im Garten ist ein wahrer Glücksfall, der macht sich nämlich mit Feuereifer über Schnecken her. Igel und andere natürliche Feinde von Schnecken, also beispielsweise Vögel und Frösche, siedeln sich am liebsten in möglichst naturbelassenen Gärten an. Laubhaufen, Hecken und Wildblumen bieten diesen nützlichen tierischen Helfern einen Lebensraum in ihrem Garten.

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