Schweißen ist einfach – mit dem passenden Schweißgerät schnell erste Erfolge erzielen

Nicht umsonst ist Schweißer ein separater Lehrberuf, der eine gewisse Lehrzeit voraussetzt. Doch auch als Privatmensch kann man schweißen lernen, wenn man sich entsprechend gründlich über den theoretischen Aspekt des Schweißens informiert und dann entsprechend seiner Möglichkeiten beginnt mit dem Schweißgerät zu üben. Die Art des Schweißgerätes ist dabei nicht nur von den eigenen Vorlieben, sondern auch von den Zielen und Materialien abhängig, die man zu verschweissen wünscht.

Definition des Schweißens

Unter dem Begriff Schweißen versteht man im Allgemeinen das unlösbare und dauerhafte Verbinden zweier Werkstoffe mittels Hitze oder Druck unter der Zuhilfenahme von Schweißzusatzstoffen. Kurz gesagt wird beim Schweißen immer eine Verbindung geschaffen, die sich nicht mehr aus eigenem Antrieb lösen lassen sollte.

Die verschiedenen Arten des Schweißens


Auch wenn das Schweißen bereits im Jahr 3000 v.Ch. betrieben wurde, nämlich bei der Verbindung zweier Metalle in der Schmiede, stellen wir uns in der heutigen Zeit etwas anderes unter dem Begriff vor. In den Köpfen der meisten Menschen verbindet sich der Begriff des Schweißens mit einer Schweißermaske und einer hell leuchtenden Flamme, in welche man nicht schauen sollte. Dabei sind die Arten des Schweißens vollkommen unterschiedlich, da hier jeweils andere Materialien und Gerätschaften benötigt werden. Das passende Schweißgerät und mehr gibts beim Profiausrüster.

Die bekanntesten Schweißverfahren sind:

– Das Metallschutzgasschweißen (MSG) mit seinen Unterkategorien
– Metallinertgasschweißen (MIG)
– Metallaktivgasschweißen (MAG)
– Das Wolfram-Inertgasschweißen (WIG)

Die anderen Formen des Schweißens werden vor allem in spezialisierten Einsatzgebieten verwendet und sind für Privatanwender dem entsprechend uninteressant.

Das Metallschutzschweissen MSG

Das Metallschutzschweissverfahren ist eine Art des Schweissens, bei der entweder im MIG oder im MAG – Verfahren das Schweißgerät den Schweissdraht automatisch in einer regelbaren Geschwindigkeit weiter befördert.
Unter dem Begriff Metallinertgasschweißen MIG versteht man dabei den Einsatz von nicht aktiven Gasen, welche das zu schweissende Material vor Oxidation schützt. Beim Metallaktivgasschweißen MAG hingegen werden aktive Gase wie Argon oder CO2 gearbeitet.
Je nach Werkstück kann eine andere Form des Schweissens notwendig sein. Während das MIG-Verfahren vor allem beim Schweißen von NE-Metallen Anwendung findet, wird das MAG-Schweißen vor allem bei Stahl eingesetzt. Das Gas dient dabei jeweils dazu, das flüssige Metall unter dem Lichtbogen effektiv vor der Oxidation durch Sauerstoff zu schützen und somit die Schweissnaht besser und haltbarer zu machen.

Das Wolfram – Inertgasschweißen (WIG)

Beim WIG-Verfahren wird eine andere Technik beim Schweißgerät verwendet, als bei den oben genannten Schweissverfahren. Aufgrund einer durch das WIG-Impulsverfahren deutlich geringeren Wärmeabgabe und einer leichter zu steuernden Zugabe von Schweisszusatzstoffen lassen sich mit diesem Verfahren deutlich bessere und hochwertige Schweißnähte erstellen. Darüber hinaus verringert sich die Gefahr des Materialverzugs aufgrund der konzentrierteren und kleinflächigeren Hitzeabgabe. Dieses Verfahren wird vor allem immer dann eingesetzt, wenn die Geschwindigkeit des Schweissvorgangs weniger wichtig ist, als ein hochwertiges Ergebnis.

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1 Kommentar zu Schweißen ist einfach – mit dem passenden Schweißgerät schnell erste Erfolge erzielen

  1. Matthias Heptner 16. Januar 2014 at 6:57 am #

    Leicht verständlich – prima erklärt. Gerne mehr davon.

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