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5 Tipps zum Umgang mit Handwerkern

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Es gibt Reparaturen, Bauvorhaben oder Projekte, da müssen selbst die besten Heimwerker aufgeben und einen Handwerker engagieren. Aber wie verhält man sich am besten, damit der Einsatz eines Facharbeiters möglichst positiv ausfällt?

Meist sieht man dem Besuche eines beauftragten Handwerkers auch mit negativen Gedanken entgegen: Sie machen die Wohnung schmutzig, sie kosten viel Geld und könnten versuchen, einen übers Ohr zu hauen. Und wie verhält man sich wohl am besten einem Handwerker gegenüber? Hier finden Sie Rat:

1. Erledigen Sie die Vorarbeit

Sie beauftragen einen Profi, weil Sie selbst etwas nicht können. Der Facharbeiter verursacht dabei enorme Kosten, 60 bis 80 Euro pro Stunde fallen oft an. Wenn Sie sich also Handwerker ins Haus kommen lassen, dann sollten Sie vorher alle Vorbereitungs-Arbeiten erledigen, die Sie selbst bewerkstelligen können: Wenn Sie zum Beispiel jemanden zum Tapezieren holen, dann können Sie vorher die alten Tapeten entfernen oder den Fußboden abkleben. Solche einfachen Tätigkeiten sollten Sie lieber selbst erledigen, als ein teurer Fachmann. So sparen Sie unnötige Arbeitsstunden und somit Geld.

2. Erst vergleichen, Kostenvoranschlag einholen


Bevor Sie einen Auftrag vergeben, holen Sie sich vorher von mehreren Firmen einen kostenlosen und unverbindlichen Kostenvoranschlag ein (Hier erfahren Sie Wissenswertes zum Thema Kostenvoranschlag). Achten Sie aber nicht NUR auf den Preis, schließlich zählt auch die Qualität der ausgeführten Arbeiten. Holen Sie, bevor Sie einen Auftrag vergeben, ein paar Bewertungen und Kundenmeinungen ein! Eine gute Möglichkeit bietet hier das Portal gutes-handwerk.de, wo Sie Bewertungen zu sehr vielen Firmen finden. Auch direkt bei Google finden Sie oft Bewertungen zu Firmen, nach denen Sie suchen. Beachten Sie aber: Wenn jemand eine Firma bewertet, dann meist nur, weil etwas aus seiner Sicht nicht in Ordnung war – positive Erlebnisse werden selten geteilt!

3. Arbeiten beaufsichtigen

Weisen Sie die Arbeiter persönlich ein und beaufsichtigen Sie die Arbeiten am besten während ihrer gesamten Dauer. So können Sie Missverständnisse von vornherein vermeiden und sicher gehen, dass nur die Arbeiten ausgeführt werden, die Sie beauftragt haben. Handwerker arbeiten meist ein wenig schneller, wenn der Bauherr zugegen ist – Auch wenn ihnen das jeder Handwerker bestreiten wird!

4. Schmutz und Dreck durch Handwerker

Wo gehobelt wird, da fallen Späne – so viel ist klar, und das ist auch in Ordnung. Trotzdem sind Handwerker dazu verpflichtet, unnötige Verschmutzungen zu vermeiden und keine Beschädigungen anzurichten (zum Beispiel Kratzer in Türen durch den Transport von Baumaterial). Sollten die Verschmutzungen über normale Werte hinaus gehen oder gar Beschädigungen auftreten, dann sollten Sie dies durch Fotos und Zeugen dokumentieren. So können Sie die Firma zur Beseitigung der Mängel auffordern.

5. Professionelles Verhalten gegenüber Handwerkern

Gehen Sie mit Handwerkern nicht zu freundschaftlich um, auch wenn man schnell dazu neigt. Lassen Sie sich siezen und siezen Sie auch die Arbeiter. Sie sind der Auftraggeber und sollten daher bestimmt aber nett auftreten. Ein kleiner Snack sowie bereitgestellte Getränke werden immer positiv aufgenommen und können motivierend wirken.

Bildquellenangabe: Rainer Sturm / pixelio.de

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